Ausbildungsschwerpunkt Atemschutz

Atemschutz  ist  ein  Teil  der  persönlichen  Schutzausstattung  und  damit  elementarer  Bestandteil der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Atemschutz  ist  nicht  nur  bei  den  Feuerwehren  bei  der  Brandbekämpfung  und  dem  Chemieeinsatz ein wichtiges Thema. Die Einsatz- und Gefahrenlagen, die bei der Erfüllung der Aufgaben des Technischen Hilfswerkes auftreten, machen auch dort die Verwendung von Atemschutz unbedingt erforderlich. Der Einsatz von Atemschutzgeräten kann nicht nur bei Unterstützungsleistungen  für  die  Feuerwehren  notwendig  werden,  sondern  auch  bei  den gesetzlichen Aufgaben des THW, wie z.B. beim klassischen Einsatz der Bergungsgruppe.

Regelungen  für  den  Atemschutz  sollen  die  Sicherheit  und  den  Gesundheitsschutz,  die einheitliche Ausbildung und ein einheitliches Arbeiten im gesamten THW sicherstellen.

Zur Ausbildung der Atemschutzgeräteträger und die Erhaltung der Einsatzfähigkeit wird die Feuerwehr Dienstvorschrift 7 (FwDV 7) „Atemschutz“ angewendet. Die  THW-Dienstvorschrift  7  wurde  auf  Basis  der  Feuerwehr-Dienstvorschrift  7  (Ausgabe 2002 mit Änderungen 2005) erstellt. Im Hinblick auf organisatorische Besonderheiten
wurden  die  in  der  FwDV  7  verwendeten  Begriffe  (z.B.  Feuerwehrfahrzeuge,  Feuerwehrleine o.ä.) in der THW-DV 7 entsprechend angepasst.

Aus  Gründen  der  Einheitlichkeit  der  Ausbildung  und,  weil  vielfach  THW-Helferinnen  und Helfer von Ausbilderinnen / Ausbildern der Feuerwehren ausgebildet werden und Übungsanlagen  der  Feuerwehren  benutzen, werden grundsätzlich die entsprechenden Feuerwehrdienstvorschriften im  Ausbildungs-, Übungs- und Einsatzbereich des THW angewendet.

Die  FwDV  7  schafft  die  Voraussetzungen  für  die  erfolgreiche  und  unfallsichere  Verwendung von Atemschutzgeräten im Einsatz. Sie enthält daher die Anforderungen, die an die Trägerinnen und Träger von Atemschutzgeräten und an die Ausbildung im Atemschutz zu stellen und die bei der Handhabung und Pflege der Geräte zu beachten sind.

Unter diesem Hintergund wurde im November und Anfang Dezember ein Ausbildungsschwerpunkt für die Atemschutzgeräteträger des Ortsverbandes hierauf gelegt.

Mitte November fand eine Ausbildung und Übung "Notfalltraining Atemschutz" durch die Feuerwehr Stadt Neuwied statt, wo acht Atemschutzgeträteträger des Ortsverbandes teilnahmen. Der Fokus lag hier auf dem Notfall im Atemschutzeinsatz, wo schnelles und richtiges Handeln des Rettungstrupps wichtig ist. Hier begann die Ausbildung an der neu im Ortsverband eingeführten Notfalltasche Atemschutz. An der Veranstaltung wurde das Handling bei der Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträger ausgebildet und geübt.

Eine weitere Veranstaltung fand Anfang Dezmeber statt. Bei einer Atemschutzübung wurden die Atemschutzgeräteträger im Rahmen einer technischen Aufgabe eingetzt. Mit integriert ist war auch die Notfallübung, wo weitere Atemschutzgeräteträger des Ortsverbandes im Umgang mit der Notfalltasche und Rettungshaube geschult wurden.

Die Ausbildungsserie wurde am 05. Dezember mit dem Gang über eine zertifizierte Atemschutzstrecke beendet. Der Gang über die Strecke ist für jeden Atemschutzgeräteträger pflicht, damit seine Einsatztauglichkeit erhalten bleibt. Hier gibt es keine Unterscheidung innerhalb der Organisationen.

 

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